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13 Torschützen in einer Halbzeit

10. März 2026

ESG glänzt mit Tempohandball und begeistert Co-Trainer Weiss

Vellmar – Der Titelexpress der ESG Gensungen/Felsberg rollt und rollt und rollt. Und nimmt trotz vorentscheidenden Vorsprungs auf die Konkurrenz in der Handball-Regionalliga sogar noch einmal Fahrt auf. Denn: An den verbleibenden Stationen zum endgültigen Aufstieg in die 3. Liga werden die Gegner derzeit einfach überrollt. Wie der TSV Vellmar, der beim 26:40 (11:21) vor eigenem Publikum nicht um eine Packung herum kam.

„Gensungen hat 60 Minuten aufs Gaspedal gedrückt“, bekannte Tobias Reichmann, der Handball-Europameister, seit der Entlassung von Trainer Vladimir Djuric als Sportlicher Berater zur Entlastung von Spielertrainer Noah Streckhardt auf der TSV-Bank. Genau das war die Devise von Gernot Weiss, der ESG-Chefcoach Fynn Welch (auf Klassenfahrt in Berchtesgarden) vertrat: „Jeder der aufs Feld kam, sollte körperlich alles geben, um so einen Druck zu erzeugen, der dem Gegner die Luft nahm.“

Sein eigener, höchst effektiver Beitrag bestand darin, fast wie beim Eishockey nach zehn bis 15 minütiger „Arbeitszeit“ der Spieler durchzuwechseln. So hatte die erste Aufbaureihe mit Denny Bikic, Jannis Kothe und Franco Rossel, der den verletzten Vince Schmidt (Hexenschuss) bestens vertrat, nach 15 Minuten (6:10) ihre Schuldigkeit getan, setzte die nächste (Edin Fitozovic, Max Bieber und Jona Gruber) das Werk fort. Auch nach Sonnenscheins verletzungsbedingtem Ausscheiden derart konsequent, dass zur Pause die Partie längst gelaufen war.

13 Feldspieler hatte der 60-Jährige bis dahin bereits eingesetzt, die sich allesamt in die Torschützenliste eingetragen hatten. Und dank engagierter Abwehrarbeit für einige dankbare Bälle für den überragenden Torwart Lukas Voß gesorgt hatten. Der gab das Lob für seine zehn Paraden gern an seine Vorderleute weiter: „Sie haben es mir leicht gemacht.“

Die bereits beachtliche Tempogegenstoßquote (acht bei nur einem für Vellmar) erhöhten die Gäste nach dem Wechsel noch (auf elf). Denn es wurde weiter gerannt, so wie es der ESG-Coach angeordnet hatte: „Alle nach vorn und alle nach hinten.“ Das führte bei fast jedem Umschaltmoment zu einer Gensunger Überzahl der hoffnungslos überforderten TSV-Defensive. „Wir haben den Ball immer weiter gespielt, uns nie festmachen lassen“, erklärte Rechtsaußen Ben Backhaus, selbst ein sicherer Vollstrecker (fünf Tore bei sechs Versuchen), das Erfolgsrezept der eigenen zweiten Welle.

So ließ sich denn auch der erfahrene Mann an der Linie nach Gardes Tempogegenstoß zum 22:34 (53.) das erste Mal zu einem Lächeln hinreißen. Das noch breiter wurde, als kurz darauf Julian Damm, wie auf dem Schachbrett blitzschnell freigespielt, trotz Bedrängnis per kunstvollem Dreher einlochte (56. 24:37). „Das hat Spaß gemacht“, genoss der langjährige Bundesligatrainer seinen ersten Einsatz als Chefcoach seit acht Jahren.

Natürlich. An seiner ursprünglichen Funktion ändert diese neuerliche ESG-Demonstration der Stärke (und Breite) nichts: „Nächste Woche bin ich wieder Co-Trainer,“ betont Gernot Weiss. Nächste Saison auch? „Mein Herz sagt ja, aber ich muss noch meinen Verstand fragen.“RALF OHM

Vellmar: Gumula (4 Paraden/21 Gegentore), Scholler (ab 31., 5/19); Kanizaj 1, Perez Fernandez 2, Eberhardt, Schopf 1/1, Adam 1, Badenheuer 2, Koch 5, Nacher Selma 4/2, Streckhardt 2/2, Manojlovic 1, Willrich, Drönner 7.
Gens./Felsberg: Voß (12/15), Kowalski (ab 42., 4/11); Iffert 3, Sonnenschein 1, Pickenhahn, Backhaus 5, Otto 3, Bieber 4, Gruber 2, Damm 5, Bikic 4, Fitozovic 1, Lippold 4, Kothe 1, Garde 6/3, Rossel 1.
SR: Becker/Nickel.
Siebenmeter: 7/5:4/3.
Zeitstrafen: 10:8-Min. – Z.: 500.

Quelle: HNA Homepage

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