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Drei gute Gründe, weiter Gas zu geben

8. Mai 2026

Letztes Gensunger Heimspiel im Zeichen des Abschieds von drei Spielern

Gensungen – Eigentlich ist für die ESG Gensungen/Felsberg, die seit dem fünftletzten Spieltag als Meister der Handball-Regionalliga feststeht, die Saison gelaufen. Eigentlich und eben nicht, wie Trainer Fynn Welch bekräftigt: „Wir ziehen das jetzt durch und geben bis zum Ende der Spielzeit keinen Punkt mehr ab.“ Denn es gibt gute Gründe, die Zügel gegen die SG Bruchköbel (bereits Freitag 19.30 Uhr Kreissporthalle Gensungen) und zum Abschluss beim TV Gr.-Umstadt (16.5) nicht schleifen zu lassen. Könnte doch die ESG mit nur zwei Minuspunkten zum besten Drittliga-Aufsteiger aller Zeiten mutieren. Zum Vergleich: Die TSG Münster schaffte vor einem Jahr den Aufstieg mit 48:4-Zählern.

Dazu gesellt sich die Gensunger Tradition, dass ein Sieg im letzten Heimspiel absolute Pflicht ist, so dass der Drittletzte Bruchköbel mit einem hochmotivierten Gastgeber rechnen kann. Und: Es gilt im ESG-Lager drei bewährte Kräfte würdig zu verabschieden. Unklar ist noch die Zukunft von Franco Rossel, über die in der nächsten Woche entschieden werden soll.

Hannes Iffert: „Das wird eine emotionale Achterbahnfahrt“, sagt der Kapitän vor seinem letzten Auftritt vor Gensunger Publikum. Der Kreisläufer, der 2022 aus Eisenach nach Nordhessen kam, habe sich mit dem Thema „Karriereende“ zwar schon beschäftigt, „doch wenn es dann wirklich so weit ist, kann das ganz schön weh tun“.

Denn: Seit der Eschweger, der sich nach der Saison einer Schulteroperation unterziehen muss, mit 16 Jahren aufs Sportinternat in Eisenach ging, war Handball sein Leben. Und in Gensungen die Rückkehr in die 3. Liga sein großes Ziel. „Dass wir das erreicht haben, macht den Abschied etwas erträglicher“, erklärt der 1,92m-Mann.

Jannis Kirchhof: Mit dem 18-jährigen Rechtsaußen geht einer, der in der laufenden Saison so richtig abgesahnt hat: Neben dem Titel in der Regionalliga nimmt er auch die Hessenmeisterschaft mit der A-Jugend mit. Und wäre, wie der Ex-Melsunger bestätigt, „gern geblieben“.

Warum? „Diese Saison hat mich richtig weiter gebracht. Ich habe physisch zugelegt und auch im Hinblick auf den Übergang zu den Senioren war dieses Jahr sehr hilfreich.“ Drum will er in der kommenden Spielzeit so richtig durchstarten. Zwar ist seine Zukunft noch „offen“, aber die Regionalliga soll`s schon sein. Mit mehr Spielanteilen als beim Meister, wo er Ben Backhaus meist den Vortritt lassen musste.

Jannik Bitter: Gar nicht zum Einsatz kam Jannik Bitter. „Das hatte ich mir natürlich anders vorgestellt“, bedauert der Linkshänder, der 2023 vom Voß-Club Twistetal ins Edertal wechselte. Anderthalb Jahre auf der rechten Seite eine wichtige Rolle spielte – und sich auf der Höhe seines Tuns einen Knorpelschaden im Sprunggelenk zuzog. Nach der Operation im April 2025 war zu Beginn der Rückrunde der Saison 25/26 seine Rückkehr geplant. Doch auch nach einer Reha kehrten nach Belastung die Schmerzen immer wieder zurück.

Trotzdem hat sich der 27-Jährige auf seiner zweiten Station als Handballer „immer wohl gefühlt“. Sieht sich als „Teil der Mannschaft“ und freut sich mit ihr über den souveränen Aufstieg: „Die Erleichterung, dass wir es endlich geschafft haben, ist auch bei mir sehr groß.“

Ebenso die Enttäuschung, dass er in der 3. Liga nicht mitwirken kann. Allerdings muss das nicht das Ende seiner Karriere sein. Bitter bleibt auf der Suche nach einer erfolgreichen Behandlungsmethode, um vielleicht doch noch mal „einen Ball in die Hand zu nehmen.“ Vielleicht sogar in Gensungen. RALF OHM 2 FOTOS: PRESSEBILDER HAHN/P

Trainer Welch warnt vor Torjäger Weit

Nein, ein Spaziergang wird`s für Gensungen/Felsberg nicht, auch wenn zwischen dem Meister und den abstiegsgefährdeten Bruchköbelern elf Plätze liegen. Zum einen brauchen die Gäste im Abstiegskampf jeden Punkt, zum andern hielten sie im Hinspiel (29:33) 43 Minuten lang (22:23) passabel mit. Besonders zu schaffen machte dem Favoriten der ehemalige Oberliga-Torschützenkönig Dennis Weit mit 10/1-Toren. „Den müssen wir offensiv annehmen“, fordert Trainer Fynn Welch von seiner 6:0-Deckung. Der ESG-Coach kann bis auf Vince Schmidt und Jannik Bitter wohl auf seinen gesamten Kader zurückgreifen.

Quelle: HNA Homepage

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