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Die ganz besondere Premiere

28. November 2025

Aufsteiger Körle darf sich erstmals in Gensungen beweisen

Gensungen – Keine Frage, dieses Spiel elektrisiert die Massen: ESG Gensungen/Felsberg gegen MSG Körle/Guxhagen (Sa. 19.30 Uhr, Kreissporthalle Gensungen). Beide Mannschaften liegen in der Handball-Regionalliga über Soll, beide Teams gehen mit frischem Selbstvertrauen vom einem besonderen Sieg ins Rennen, beide Klubs befinden sich im Aufwind. „In Körle machen sie vieles gut und richtig. Auf der Gefühlsebene ist das für uns das wichtigste Derby“, erklärt Tobias Rummeleit, der Technische Direktor der Edertaler.

Auf der Gegenseite betont MSG-Meistermacher Christian Schade: „Als unser Aufstieg perfekt war, hat bei uns jeder gesagt: Wow, jetzt dürfen wir gegen Gensungen spielen. Sie sind das Nonplusultra der Liga und nicht nur in der Region eine absolute Marke.“ Kurzum: Die gegenseitige Wertschätzung ist groß, die Rollen indes klar verteilt, wenn der souveräne Spitzenreiter erstmals in einer Spielklasse den starken Neuling erwartet, der Pflichtspiele bis dato ausschließlich gegen die ESG II bestritten hat.

■ Gensungen/Felsberg

„Die Busfahrt verlief unspektakulär“, erklärt Fynn Welch. Damit meint der Coach der Edertaler die Heimreise vom vergangenen Sonntag, als die ESG nach einem wahnsinnigen 11:0-Lauf in der Endphase noch mit 28:21 beim Hit in Wiesbaden-Breckenheim triumphierte. Womit Gensungen alle Teams geschlagen hat, die vor dieser Spielzeit zum Kreis der Aufstiegsanwärter zählten. Neun Siege aus neun Spielen mit jeweils mindestens drei Toren Differenz, denn knapper als beim 34:31 gegen Offenbach wurde es nie – allerdings auch nie deutlicher als beim 33:24 gegen Pohlheim.

Ergebnisse, die dokumentieren, dass die ESG jederzeit in der Lage ist, dank breitem Kader und individueller Klasse ihrem Gegner zu enteilen – ohne ihn jedoch vollends zu demütigen und über 60 Minuten zu brillieren. „Somit haben wir weiter unsere Themen und wissen, dass es wie jetzt gegen Körle noch spezielle Aufgaben zu lösen gibt. Erreicht haben wir nach neun Spieltagen noch nichts“, macht Welch deutlich, dem das identische Personal wie beim Erfolg beim Tabellenzweiten zur Verfügung steht. Also neben den Kapitänen Jannis Kothe und Hannes Iffert auch wieder Jona Gruber, als Strategen sowie für den Innenblock. Hier wollen die Edertaler nun „einen Tick offensiver decken“ (Welch). Der Wurfgewalt von Jan Grolla und des ehemaligen Gensunger Jugendspielers Björn Prinz geschuldet, aber auch um die Wege von Kreisläufer Magnus Rulff besser einengen zu können.

Drei Asse der MSG, die in der Torschützenliste mit den treffsichersten Edertalern mithalten können. Zwar stellt die ESG mit 286 Treffern den stärksten Angriff der Liga, deutlich vor Körle (205). Jedoch sind die Tore in Gensungen ziemlich gut verteilt. Dadurch ist Magnus Rulff nach seiner 13-Tore-Gala gegen Baunatal nun mit 51 Treffern die Nummer eins aus dem Schwalm-Eder-Kreis vor Gensungens Rückraumspieler Vince Schmidt (49) und eben Grolla (48/27). Der wiederum ebenso wie Hannes Garde (28 aus 32), der am Sonntag seinen 19. Geburtstag feiert, zu den sichersten Siebenmeterschützen der Liga zählt.

■ Körle/Guxhagen

Apropos Rulff: Körles Nummer acht weiß ganz genau, wie die Ausgangslage ist: „Wir sind voll im Soll und können völlig befreit aufspielen. Am Samstag können wir nur gewinnen.“ Worte, die sein Trainer gerne hört und ergänzt: „Wir wollen einfach ein geiles Spiel machen und unser Ding durchziehen. Wenn dann die Leute nach Hause gehen und sagen, dass sich bei uns in Körle echt was getan hat, haben wir viel erreicht.“ Mut macht den Neuling, dass die ersten beiden Derbys gegen Vellmar (29:28) und vor allem überraschend gegen Baunatal (28:27) gewonnen wurden.

Besonders für Schade und besonders für Rulff als Ex-Eintrachtler, mehr noch aber kribbelt es im Team und im Umfeld mit Blick auf den kommenden Gegner. „Wir wollen Gensungen zumindest ein bisschen auf die Nerven gehen. Dazu müssen wir aber definitiv noch eine Schippe im Angriff drauflegen und mehr Zug zum Tor haben“, betont der Coach. Dessen Team hatte durchaus Probleme mit der 6:0-Deckung der Eintracht, zog dieses Derby vor allem mit viel Leidenschaft und Herzblut an sich. Getragen vom eigenen Anhang, der zahlreich in die Kreissporthalle des Rivalen pilgern wird.

Personell ist im Vergleich zur Vorwoche lediglich eine Änderung zu erwarten. Tom Hillwig hat seinen Härtetest bestanden und rückt wieder in den Kader. Zu dem sein Bruder Felix ebenso erneut zählt wie die anderen A-Jugendlichen Ley und Kreile, die beiden Julians. Als Vierter im Bunde könnte Stanley Lange von den MT Talents dabei sein, falls er nicht am Sonntag für die MT II im Einsatz sein soll. Nachwuchshoffnungen, die am Samstag auf einen ihrer Vorgänger treffen. Auf den heutigen Gensunger Max Bieber, der ab 2018 seine ersten Einsätze im Männer-Bereich für Körle/Guxhagen in der Landesliga hatte.SEBASTIAN SCHMIDT

Nur noch Stehplätze verfügbar

Der Vorverkauf für das Derby in Gensungen läuft auf Hochtouren. Schon am Dienstag konnten die Edertaler über ihre Social-Media-Kanäle vermelden, dass alle 520 Sitzplätze vergriffen sind – zum ersten Mal in dieser Saison. Lediglich Stehplätze können noch reserviert werden unter https://zu.hna.de/gensungen. Auch die Abendkasse wird geöffnet sein. 800 bis 850 Zuschauer werden erwartet, 860 wären das Maximum. Da zuvor die zweite Mannschaft der ESG in der Oberliga gegen die HSG Großenlüder/Hainzell spielt (17 Uhr), müssen erst hier alle Anhänger die Halle verlassen, ehe die Fans zum Regionalliga-Derby hinein dürfen. Ideal wäre dies zwischen 18.30 Uhr und 19 Uhr.

Quelle: HNA Homepage

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