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ESG-Bollwerk nicht zu knacken

4. Mai 2026

Gensungen/Felsberg gelingt mit 31:25 die Derbyrevanche

Gensungen – Franco Rossel freute sich – und nahm kein Blatt vor den Mund. „Das war ein dreckiger Sieg“, sagte der Rückraumspieler über den 31:25 (14:10)-Erfolg der ESG Gensungen/Felsberg gegen Eintracht Baunatal. Die Mannschaft, die dem bereits feststehenden Meister der Handball-Regionalliga ausgerechnet im Nachbarschaftsduell die bisher einzige Saisonniederlage beigebracht hatte.

Also war vor voller Hütte Derbyrevanche angesagt. Die gelang. Nicht spielerisch leicht, sondern hart erkämpft. Dank einer überragenden Defensive der Edertaler. „Die wir nicht knacken konnten, weil sie ständig unseren Spielfluss unterbrochen hat“, wie GSV-Kreisläufer Kleinschmidt bekannte, dessen persönliche Derbyserie gegen die Edertaler damit gerissen ist.

„Wir haben das Spiel über die Abwehr gewonnen“, stellte auch ESG-Trainer Welch zufrieden fest. Dabei dem im Hinspiel überragenden Lasse Hellemann, der erst nach 40 Minuten sein erstes Tor erzielte, „kein Wurffenster“ geboten und „überragend verschoben“. Dazu stach der überragende Torwart Voß mit 21 Paraden seine Kollegen Marius Kopp und Moritz Goldmann klar aus.

Trotzdem tauchten für Minuten die (bösen) Geister des Hinspiels auf, drohte sich Geschichte zu wiederholen. Als Baunatal dank des in dieser Phase treffsicheren Nico Schwöbel nämlich aus einem 2:4 (7.) ein 6:5 (12.) machte, waren die Parallelen unübersehbar: Gensungen tat sich mit der 5:1-Deckung des Gegners erneut richtig schwer und Max Bieber mutierte wie in der Rundsporthalle zum offensiven Alleinunterhalter. Für den Ex-Baunataler kein Problem. „Es ist meine Rolle, wenn nötig, Verantwortung zu übernehmen“, erklärte der neunfache Torschütze der Gastgeber.

Immerhin: Entlastung war im Anflug. Beim 4:0-Lauf zum 10:7 (22.), als Lukas Voß seinen Kasten zunagelte, trafen neben dem Rückraumspieler auch Julian Damm, Jona Gruber und Hannes Garde (per Siebenmeter). Die Gastgeber spielten weiterhin ihre größere Physis aus und nahmen dafür in der ersten Halbzeit auch fünf Zeitstrafen und fünf Siebenmeter in Kauf. „Um dieses Bollwerk zu überwinden, hätten wir im Positionsangriff noch einen Gang höher schalten müssen“, bekannte Eintracht-Coach Sascha Heiligenstadt.

Konnten seine Schützlinge aber auch nach der Pause nicht. Jedes GSV-Tor war das Produkt harter, zermürbender Arbeit. Die Edertaler spielten sich Mitte der zweiten Halbzeit etwas frei, deuteten ihre spielerischen Fortschritte gegen offensive Deckungsreihen an, als Denny Bikic und Teja Sonnenschein nach schönen Kombinationen auf 20:15 erhöhten (44.). Und auch ihr Tempogegenstoßexpress endlich Fahrt aufnahm. Doch Baunatal wehrte sich. Stratege Hellemann taute doch noch auf, verkürzte mit seinem fünften Tor auf 25:22 (53.). Das letzte Aufbegehren der Gäste, deren Widerstand nach drei Gensunger Toren zum 29:23 (57.) endgültig gebrochen war.

Danach durften beim Gastgeber auch noch zwei A-Jugendliche ran. Die frischgebackenen Hessenmeister Benedict Jakob und Michel Richter, der seinen Kurzauftritt zu zwei Toren (bei drei Versuchen) nutzte, was vom Publikum euphorisch gefeiert wurde. Das auch den Arbeitssieg ihrer Schützlinge, immerhin die angestrebte Wiedergutmachung gegen den Nachbarn, durchaus zu schätzen wusste.RALF OHM FOTO: PRESSEBILDER HAHN/P

Gensungen: Voß (21 P./23 G.), Jacob (1/2); Iffert 1, Sonnenschein 1, Pickenhahn 1, Backhaus 1, Bieber 9, Gruber 3, Damm 4, Bikic 2, Fitozovic 1, Lippold 1, Garde 3/3, Rossel.
Baunatal: Knop (8/23), Goldmann (2/7), Medrea (beim einem 7m); Dobriczikowksi, Schwöbel 5, Kleine 1, Kleinschmidt 1, Horstmann 3, Meyners 5/3, Sprafke, Nielsen, J. Hellmuth, F. Hellmuth 4/3, Berninger, Hellemann 5, Botte 1.
SR: Minwegen/Rautschka. – Z.: 700.
Siebenmeter: 3/3:7/6.
Zeitstrafen: 12:8-Min.

Quelle: HNA Homepage

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